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Über den Autor dieser Webseite, Martin Langemeyer Ich wurde 1969 in Münster/Westfalen geboren und begann mit meinen Kampfkunstaktivitäten im Jahre 1994. In den Jahren davor hatte ich mich bereits intensiv mit anderen Bereichen asiatischer Kultur auseinandergesetzt, und praktizierte unter anderem regelmäßig Zen-Meditation. In den ersten beiden Jahren probierte ich mehrere innere und äußere Stile aus, dazu gehörten Shaolin Kempo, Yang Taijiquan und verschiedene Tanglangquan-Stile (=Gottesanbeterinnen- oder Mantis-KungFu). Von der Existenz eines Stils mit dem Namen Baguazhang erfuhr ich zum ersten Mal kurz nach dem Beginn meines Kampfkunsttrainings, als ich in dem Buch „Kempo - die Kunst des Kampfes“ von Alexander Dolin das Kapitel über innere Kampfkunststile las. Die Beschreibung des Stiles und die Zeichnungen, die die Bewegungen veranschaulichen sollten, faszinierten mich so sehr, dass ich diesen Stil unbedingt erlernen wollte. Leider fand sich keine Schule für Baguazhang in meiner Nähe, und ich stellte fest, dass es in Deutschland und Europa nur ganz wenige Bagua-Lehrer gibt. In den darauffolgenden Jahren praktizierte ich daher hauptsächlich Chen-Stil-Taijiquan, weil ich erfahren hatte, dass dieser Stil auf gleichen oder ähnlichen inneren Prinzipien beruhen solle wie Baguazhang. Weil alle inneren Stile, also Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan (nach landläufiger Meinung) auf denselben Körperhaltungs- und Bewegungsprinzipien beruhten, würde man das, was man im einen Stil lerne, auch im anderen Stil verwenden können. Im Chen-Taijiquan sprach mich vor allem die ruhige und stabile Haltung des Oberkörpers und die Methodik des Chansigong oder Reeling Silk an. Über die Schule, in der ich Chen-Stil-Taiji erlernte, bekam ich dann 1996 zum ersten Mal die Möglichkeit, Baguazhang direkt von einem chinesischen Meister zu erlernen. Von Meister Zhang Wan Fu erlernte ich acht Handhaltungen beim Kreislaufen sowie dazugehörige Figuren zum Wechseln der Richtung. Im Jahre 1998 nahm ich dann die Möglichkeit war, von Meister Shen Xijing eine ganze Bagua-Wettkampfform zu erlernen, sowie verschiedene weitere Methoden des Kreislaufens und des Richtungswechselns. Obwohl ich immer tiefer in die Bewegungsdynamik und die inneren Prinzipien des Baguazhang eindringen konnte, war ich zunehmend damit unzufrieden, dass ich den konkreten Sinn und die Anwendungsmöglichkeiten der meisten Bewegungen nicht kannte, und ich mehr und mehr den Eindruck bekam, dass sich viele besonders ästhetische Bewegungen recht stark von konkreten Anwendungsideen entfernt hatten. Ich blieb daher weiter auf der Suche nach Möglichkeiten, einen Bagua-Stil zu erlernen, in dem ich die ganze Tiefe finden konnte, die ich darin vermutete. Diesen Stil fand ich, als ich im April 2002 in London einen Yin-Stil-Bagua-Workshop mit He Jinbao besuchte. Ich war dem Yin-Stil-Baguazhang gegenüber anfänglich etwas skeptisch eingestellt gewesen, weil es sich nicht um die bekannteste Tradition des Baguazhang handelt, und die Bewegungen nicht dem entsprachen, was ich von einem inneren Stil erwartete. Ich stellte jedoch fest, dass auch in den oft sehr kräftigen Bewegungen des Yin-Stil-Bagua alle Prinzipien der inneren Stile vorhanden sind. Außerdem lernte ich in He Jinbao einen Lehrer kennen, der hinsichtlich Präzision und Wirksamkeit seiner Techniken und Anwendungen seinem vorauseilenden Ruf in einer Art und Weise gerecht wurde, die ich bis dahin nicht für möglich gehalten habe. Seitdem beschäftige ich mich (fast) nur noch mit dem Yin-Stil-Bagua, und es ist derjenige Stil geworden, den ich auch den Rest meines Lebens immer weiter vertiefen möchte. Seit Beginn meiner Yin-Stil-Bagua-Ausbildung unternehme ich regelmäßig Reisen nach China und in verschiedene europäische Länder, um dort an Intensiv-Workshops mit He Jinbao teilzunehmen und die Ausbildung fortzusetzen und zu vertiefen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (Anfang 2007) sind drei Aufenthalte in China und vier Workshops in Europa zusammengekommen. Kontaktinformationen siehe Termine
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